Verifauna verwandelt echte Tierbeobachtungen in einen persönlichen Wildlife-Dex. Damit das funktioniert, verarbeiten wir einige Daten über dich – hier erklären wir genau, welche das sind, wofür wir sie brauchen und welche Rechte du hast.
Verantwortlicher
Verantwortlich für die Datenverarbeitung im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:
Thomas Moser
Kontakt für Datenschutzanfragen: piratefox48@gmail.com
Verifauna befindet sich aktuell in einer frühen, geschlossenen Alpha-Phase mit einem kleinen Kreis von Testpersonen. Ein vollständiges Impressum mit postalischer Adresse folgt separat, sobald die App öffentlich/kommerziell angeboten wird.
Überblick: was wir verarbeiten
Kurz zusammengefasst, bevor wir ins Detail gehen: Verifauna verarbeitet Kontodaten (Email, Passwort, Nutzername), deinen Standort und die Uhrzeit bei jeder Tierbeobachtung, deine aufgenommenen Fotos sowie – wenn du sie nutzt – Community-Inhalte wie Kommentare, Freundschaften, Gruppen und Chat-Nachrichten. Die Verarbeitung stützt sich je nach Zweck auf deine Einwilligung bei der Registrierung, auf die Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, um dir den Dienst überhaupt bereitzustellen) sowie auf unser berechtigtes Interesse an einem fälschungssicheren Sammelspiel (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, siehe Abschnitt 4).
Registrierung & Nutzerkonto
Für ein Konto benötigen wir eine Email-Adresse, ein selbst gewähltes Passwort und einen Nutzernamen. Der Nutzername ist – anders als die Email – für andere Nutzer:innen sichtbar (z. B. in Ranglisten). Optional kannst du ein Profilbild hochladen; dieses liegt in einem öffentlich erreichbaren Speicherbereich, da es Teil deines öffentlichen Profils ist.
Passwörter werden nicht im Klartext gespeichert, sondern ausschließlich von unserem Auth-Anbieter (siehe Abschnitt 9) sicher gehasht verwaltet.
Standortdaten
Bei jeder Tierbeobachtung erfassen wir deinen GPS-Standort (Breiten- und Längengrad, Genauigkeit) sowie den Aufnahmezeitpunkt. Das ist notwendig, um zu prüfen, ob eine gemeldete Art an diesem Ort überhaupt realistisch vorkommt – eine Maßnahme gegen Betrug im Sammelspiel (Fälschen von Funden). Diese Prüfung läuft serverseitig automatisiert gegen öffentliche Artverbreitungsdaten (siehe Abschnitt 6).
Standortdaten werden intern vollständig gespeichert. Bei bedrohten oder besonders schützenswerten Arten zeigen wir deinen Fundort – auch dir selbst – bewusst nicht exakt an, sondern nur einen groben Hinweis, damit seltene Tiere nicht durch die App leichter auffindbar oder störbar werden.
Fotos & KI-Auswertung
Fotos, die du mit der In-App-Kamera aufnimmst, werden in einem privaten, nicht öffentlich zugänglichen Speicherbereich abgelegt. Zur Artbestimmung sowie zu einer automatisierten Echtheitsprüfung (z. B. ob ein Bildschirm oder Ausdruck abfotografiert wurde, statt eines echten, live anwesenden Tieres) übermitteln wir das Foto an die Gemini API von Google.
Diese Übermittlung kann eine Verarbeitung außerhalb der EU einschließen. Google verarbeitet die Daten in diesem Fall als unser Auftragsverarbeiter auf Grundlage von EU-Standardvertragsklauseln. Die Fotos werden von Google nach unserem Kenntnisstand nicht zum Training eigener KI-Modelle verwendet, sondern ausschließlich zur Beantwortung unserer Anfrage.
Ein Foto-Upload aus deiner Galerie ist für gewertete Funde technisch ausgeschlossen – nur Live-Aufnahmen zählen. Das dient demselben Betrugsschutz wie die Standortprüfung, nicht der Datenverarbeitung selbst.
Unbeteiligte Personen auf deinem Foto
Ein Fangfoto kann unbeabsichtigt auch andere Personen im Bild zeigen (z. B. im Hintergrund). Bitte achte beim Fotografieren darauf, möglichst nur das Tier selbst festzuhalten und keine erkennbaren Personen ohne deren Einverständnis abzubilden – die Verantwortung für den Bildinhalt liegt bei dir als fotografierende Person. Unser automatisierter Inhaltscheck lehnt Fotos ab, bei denen ein Mensch das erkennbare Hauptmotiv ist, prüft aber nicht gezielt auf Personen im Hintergrund. Zeigt ein bereits verifizierter Fund erkennbar eine dritte Person, kann diese Person die Entfernung des Fotos über die in Abschnitt 14 genannte Adresse verlangen.
Abgleich mit der Artendatenbank GBIF
Für die Standort-Plausibilitätsprüfung (Abschnitt 4) sowie zur Bestimmung von Seltenheit und Gefährdungsstatus einer Art fragen wir Koordinaten und Artnamen live bei der Global Biodiversity Information Facility (GBIF) ab, einer offenen, gemeinnützigen Forschungsinfrastruktur mit Sitz in Kopenhagen. GBIF erhält dabei keine Angaben, die dich als Person identifizieren – weder Name noch Kontodaten.
Community-Funktionen
Nutzt du Community-Funktionen, gilt zusätzlich:
- Verifizierte Funde sind – inklusive Foto und Artname – für andere Nutzer:innen sichtbar und können mit einem "Like" oder Kommentar versehen werden.
- Standort, Genauigkeit, Trust Score und KI-Rohdaten eines Fundes bleiben ausschließlich dir selbst vorbehalten und werden anderen Nutzer:innen nicht angezeigt.
- Freundschaftsanfragen und dein Rang in Ranglisten sind für andere Nutzer:innen einsehbar.
- Du kannst fremde Inhalte melden; ab einer bestimmten Anzahl an Meldungen wird ein Fund oder eine Chat-Nachricht automatisch aus der öffentlichen Ansicht entfernt.
- Nachrichten: Bei privaten Nachrichten, im Gruppenchat und im globalen Chat speichern wir den Nachrichtentext, den Absender und den Zeitpunkt. Private Nachrichten sind nur für den Empfänger sichtbar, der Gruppenchat nur für die Mitglieder der Gruppe. Der globale Chat ist für alle angemeldeten Nutzer:innen sichtbar, dabei werden dein Nutzername und dein Profilbild angezeigt.
- Gruppen: Wir speichern, in welchen privaten Gruppen du Mitglied bist, sowie ausgesprochene Einladungen.
- Blockieren: Wenn du Nutzer:innen blockierst, speichern wir das, damit ihre Nachrichten dir nicht mehr angezeigt werden. Diese Liste ist nur für dich einsehbar.
- Gemeinsames Bestimmen: Zustimmungen und Artvorschläge zu Funden anderer werden mit deinem Konto verknüpft gespeichert (z. B. für Erfolge und die Prüfung durch Moderator:innen).
- Erfolge & Profilbild-Rahmen: Erreichte Erfolge und ein gewählter Rahmen ergeben sich aus deiner Nutzung und können auf deinem Profil für andere sichtbar sein.
- Moderator:innen können gemeldete Inhalte einsehen und entfernen.
Speicherung auf deinem Gerät
Verifauna verwendet keine Cookies (die App läuft nicht im Browser). Einige wenige Daten – z. B. ob du die Einführung bereits gesehen hast oder ein kurzfristiger Zwischenspeicher für Arten in deiner Region – werden ausschließlich lokal auf deinem Gerät abgelegt und nicht an uns übertragen.
Empfänger & Hosting
Wir setzen folgende Auftragsverarbeiter bzw. Dienste ein:
| Dienst | Zweck | Standort |
|---|---|---|
| Supabase | Datenbank, Login, Foto-Speicherung, Server-Funktionen | EU (eu-west-3, Paris) |
| Google Gemini API | Artbestimmung, Foto-Echtheitsprüfung | USA (Google) – auf Grundlage von EU-Standardvertragsklauseln, siehe Abschnitt 5 |
| Resend | Versand von Systemmails (Bestätigung, Passwort zurücksetzen, Hinweis vor Löschung inaktiver Konten) | USA – auf Grundlage von EU-Standardvertragsklauseln |
| Expo Push-Dienst / Google Firebase Cloud Messaging | Zustellung von Push-Benachrichtigungen (nur mit deiner Erlaubnis) | USA (Google) – auf Grundlage von EU-Standardvertragsklauseln |
| OpenStreetMap (Overpass API) | Prüfung, ob ein Fundort bei einem Zoo, Museum oder Ähnlichem liegt (Koordinaten, ohne Kontobezug) | Öffentlicher Dienst der OpenStreetMap-Community |
| GBIF | Öffentliche Artverbreitungsdaten (keine Personenbezugsdaten) | EU (Kopenhagen) |
Speicherdauer & Löschung
Wir speichern deine Daten, solange dein Konto besteht. Du kannst einzelne Funde und eigene Chat-Nachrichten jederzeit selbst entfernen.
Dein gesamtes Konto kannst du in der App unter „Profil → Account löschen“ selbst und endgültig löschen. Dabei werden deine Daten samt Fotos entfernt.
Ungenutzte Konten räumen wir automatisch auf: Konten, deren Email-Adresse nie bestätigt wurde, werden nach 7 Tagen gelöscht. Bestätigte Konten ohne jeden Fund, die 60 Tage inaktiv waren, erhalten zuerst eine Hinweis-Email und werden 30 Tage später gelöscht, wenn du dich bis dahin nicht wieder anmeldest. Konten mit Funden werden nicht automatisch gelöscht.
Deine Rechte
Du hast jederzeit das Recht auf:
- Auskunft über die zu deiner Person gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO)
- Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO)
- Löschung deiner Daten (Art. 17 DSGVO)
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
- Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
- Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DSGVO)
- Menschliches Eingreifen bei automatisierten Entscheidungen (Art. 22 DSGVO) – siehe dazu den Absatz direkt unten
Wende dich dafür an die in Abschnitt 14 genannte Kontaktadresse. Zusätzlich hast du das Recht, dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren.
Automatisierte Prüfung deiner Funde (Art. 22 DSGVO)
Jeder eingereichte Fund durchläuft eine automatisierte Plausibilitätsprüfung (u. a. Standort, Zeitpunkt, Foto-Echtheit) und erhält daraus einen internen Trust Score. Wirkt ein Fund dadurch unplausibel, wird er zunächst nicht automatisch in deinen Dex übernommen, sondern landet „in Prüfung". Diese automatisierte Einschätzung ist dabei nicht die einzige, endgültige Entscheidung: für genau diesen Fall gibt es eine menschliche Prüfung durch unser Moderationsteam, die den Fund bestätigen oder ablehnen kann. Du kannst dich bei Fragen zu einer Ablehnung jederzeit über die in Abschnitt 14 genannte Adresse an uns wenden.
Minderjährige
Verifauna richtet sich nicht an Kinder unter 16 Jahren. Solltest du jünger als 16 sein, benötigen wir die Einwilligung eines Erziehungsberechtigten zur Registrierung.
Änderungen dieser Erklärung
Da sich Verifauna aktuell in aktiver Entwicklung befindet, kann sich diese Erklärung ändern, sobald neue Funktionen hinzukommen. Das Datum "Stand" oben zeigt die letzte Aktualisierung.
Kontakt
Für alle Fragen zu dieser Erklärung oder zu deinen Daten: